Einrichtung einer ELLIS-Unit NRW (Initiative für exzellente kooperative KI-Forschung)
Prof. Dr. Aleksandar Bojchevski, Prof. Dr. Christian Sohler
Informatik
Motivation
Das European Laboratory for Learning and Intelligent Systems (ELLIS) ist kurz gesagt ein Exzellenznetzwerk. Die Einrichtung einer ELLIS-Einheit NRW wird führende KI-Forscher in ganz Nordrhein-Westfalen zusammenbringen, um die Grundlagenforschung im Bereich KI/ML voranzutreiben und Innovationen zu fördern, darunter auch Anwendungen in den Geowissenschaften. Wir werden die reichhaltige akademische Landschaft, das einzigartige industrielle Ökosystem und die erstklassige HPC-Infrastruktur von NRW nutzen, um uns zu einem weltweit anerkannten Zentrum zu entwickeln.
Viele Wissenschaftler der KPA können von einer solchen Einheit profitieren, die als Inkubator für kontinentale transdisziplinäre Forschungsprojekte dienen kann. Die Einheit wird internationale Sichtbarkeit bringen, da ELLIS wettbewerbsfähig ist und als Talentmagnet fungiert, der Spitzenforscher nach NRW holt. Unsere langfristige Vision ist es, ein permanentes, staatlich gefördertes ELLIS-Institut in NRW zu gründen, das als KI-Leuchtturm für die Region dienen soll.
Status
Der Antrag für eine ELLIS Unit NRW ist am 1.4.2026 bewilligt worden. Es gibt
- eine entsprechende Pressemitteilung der UzK
- eine Meldung auf der ELLIS Homepage und auf ELLIS LinkedIn
- und auf der eigenen Website der ELLIS Unit NRW
Die Gründungsinstitutionen der ELLIS Unit NRW sind die RWTH Aachen, die Universität Bielefeld, die Universität Bonn, die Universität zu Köln, die TU Dortmund, die Ruhr-Universität Bochum, das Forschungszentrum Jülich und die Universität Paderborn.
Koordiniert wird es von Jürgen Gall (Universität Bonn) zusammen mit einem Gremium von Ko-Direktor*innen der beteiligten Institutionen, darunter Bastian Leibe (RWTH Aachen), Barbara Hammer (Universität Bielefeld), Aleksandar Bojchevski (Universität zu Köln), Katharina Eggensperger (TU Dortmund), Jenia Jitsev (Forschungszentrum Jülich) und Axel-Cyrille Ngonga Ngomo (Universität Paderborn) sowie Asja Fischer (Ruhr-Universität Bochum).