Digitalisierung der Eifelsammlung des GeoMuseums als Start für eine Eifelsammlung aus mehreren Standorten
Dr. Yannick Bussweiler
GeoMuseum
Motivation
Das GeoMuseum des Instituts für Geologie und Mineralogie der Universität zu Köln beheimatet eine große Sammlung an Gesteinen, Mineralen und Fossilien. Darunter befinden sich zahlreiche Proben aus dem Vulkangebiet Eifel. Ein spezieller Fokus liegt hierbei auf sogenannten Fremdgesteinen (Xenolithen) aus der unteren Erdkruste und dem oberen Erdmantel, welche durch die Vulkane der Eifel an die Erdoberfläche befördert wurden. Um diese Gesteinssammlung für Forschung und Lehre besser zugänglich zu machen, soll sie neu dokumentiert, sortiert und gelagert werden. Möglicherweise kann die Kölner Sammlung dann auch um Eifel-Proben aus anderen Sammlungen erweitert werden. Die Zusammenführung einer solch umfangreichen, gut dokumentierten Eifel-Sammlung hätte erhebliche Vorteile für den Standort Köln, u.a. durch erhöhte Sichtbarkeit und Forschungskollaborationen.
Plan
Die Lagerräume des GeoMuseums sollen im Hinblick auf Gesteine aus der Eifel gesichtet werden. Anschließend soll die Sammlung neu dokumentiert (mit petrographischer Beschreibung und Zuweisung einer Probenidentifikationsnummer) und an einem Ort zusammengeführt werden. Zur Digitalisierung der Proben kann das neu eingerichtete Photogrammetrie-Labor in den Räumlichkeiten des GeoMuseums genutzt werden (siehe KPA 008). Hierzu sollen die Proben gewogen und fotografiert werden (aus mehreren Perspektiven zur Erstellung eines 3D-Modells). Die Daten und Informationen sollen in einer digitalen Datenbank (z.B. easyDB) eingetragen und zum Abschluss des Projektes öffentlich gemacht werden.
Status
Am 1.12.2025 hat Samatha Bürger als SHK begonnen.